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	<title>courreges &#8211; Haus der Düfte</title>
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	<description>Haus der Düfte</description>
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	<title>courreges &#8211; Haus der Düfte</title>
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	<item>
		<title>COURRÈGES &#8222;L&#8217;Eau Pâle&#8220; Eau de Parfum Vapo 50 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-leau-pale-edp-50ml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2024 14:13:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "L'Eau Pâle" - Erinnerungen die in der Gischt der Nacht verblassen. Ein zitrisch-aromatisches Duftwasser der Träume.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Zitrisch &#8211; Frisch &#8211; Aromatisch</p>
<p>Die Geschichte einer Sommernacht, der Rückweg vom Strand unter dem Sternenhimmel &#8211; Erinnerungen, die in der Gischt der Nacht verblassen. Geprägt von der olfaktorischen Landschaft einer Mittelmeerinsel, destilliert dieser ätherische Duft das Harz von <strong>Benzoe</strong> in ein aquarellartiges Herz, das durch <strong>Zitronenschalen</strong> und einen Hauch von <strong>Lavendel</strong> bereichert wird. <strong>&#8222;L&#8217;eau pâle“</strong> ist eine Komposition aus vielschichtigen Eindrücken, die durch den Charakter des <strong>Costus</strong> mit einer anhaltenden Einzigartigkeit aufgeladen wird. Dieses Eau de Parfum ist ein Gleichgewicht der Halbtöne und erzählt von der Vergänglichkeit der opalen Dämmerung.</p>
<p><strong>Kopfnote</strong>: Zitronenextrakt, rosa Pfeffer<br />
<strong>Herznote</strong>: Petitgrain-Essenz, Lavendel-Absolue, Vanille<br />
<strong>Basisnote</strong>: Vetiver-Essenz, Irisbeton, Benzoe, Ambroxan</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS<br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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		<title>COURRÈGES &#8222;L&#8217;Eau Pâle&#8220; Eau de Parfum Vapo 30 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-leau-pale-edp-30ml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2024 14:01:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "L'Eau Pâle" - Erinnerungen die in der Gischt der Nacht verblassen. Ein zitrisch-aromatisches Duftwasser der Träume.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Zitrisch &#8211; Frisch &#8211; Aromatisch</p>
<p>Die Geschichte einer Sommernacht, der Rückweg vom Strand unter dem Sternenhimmel &#8211; Erinnerungen, die in der Gischt der Nacht verblassen. Geprägt von der olfaktorischen Landschaft einer Mittelmeerinsel, destilliert dieser ätherische Duft das Harz von <strong>Benzoe</strong> in ein aquarellartiges Herz, das durch <strong>Zitronenschalen</strong> und einen Hauch von <strong>Lavendel</strong> bereichert wird. <strong>&#8222;L&#8217;eau pâle“</strong> ist eine Komposition aus vielschichtigen Eindrücken, die durch den Charakter des <strong>Costus</strong> mit einer anhaltenden Einzigartigkeit aufgeladen wird. Dieses Eau de Parfum ist ein Gleichgewicht der Halbtöne und erzählt von der Vergänglichkeit der opalen Dämmerung.</p>
<p><strong>Kopfnote</strong>: Zitronenextrakt, rosa Pfeffer<br />
<strong>Herznote</strong>: Petitgrain-Essenz, Lavendel-Absolue, Vanille<br />
<strong>Basisnote</strong>: Vetiver-Essenz, Irisbeton, Benzoe, Ambroxan</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS<br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>COURRÈGES &#8222;C&#8220; Eau de Parfum Vapo 30 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-c-edp-50ml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 08:20:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "C" - Mmm, frisches Leinen... ein Duft wie frisch geduscht... oder frisch gewaschene Wäsche. Man fühlt sich den ganzen Tag dynamisch und rein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Floral &#8211; LinnenFrisch &#8211; HolzigFrisch</p>
<p>Das Courrèges <strong>C</strong> Eau de Parfum ist ein frischer <strong>Unisex &#8211; Duft für Frauen und Männer</strong>. Das <strong>C steht für Courrèges</strong> und verweist auf die unverfälschte, fokussierte, durchgehend reine Linie des Duftes. Er startet in der Kopfnote mit <strong>sauberen Leinen</strong> &#8211; Akkorden. Dazu mischen sich blumige Noten von Jasmin im Herz. Die Basis wird bestimmt von Ambroxan &#8211; Akkorden. Das von purer Reinheit bestimmte Eau de Courrèges C passt zu jeder Gelegenheit und verleiht ein Gefühl der absoluten Frische. Ein Duft wie &#8222;frisch geduscht&#8220; oder auch &#8222;gewaschene Wäsche&#8220;. Auf einer abstrakteren Ebene: Das <strong>C</strong> ist die Initiale von Courrèges, aber auch Teil des Logos des Hauses &#8222;AC&#8220;. Dieser Buchstabe besticht durch seine Kurve und seine Schlichtheit. Er symbolisiert einen universellen Duft, den neuen Schwung eines Couturiers und Parfumeurs. Also auch hier: der Bezug zu Mode und Zeitgeist.</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Leinen Akkord<br />
<strong>Herznoten:</strong> Jasmin<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Ambroxan</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS<br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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<p style="text-align: center;">
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			</item>
		<item>
		<title>COURRÈGES &#8222;L&#8217;Empreinte&#8220; Eau de Parfum Vapo 30 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-lempreinte-edp-30ml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 08:07:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "L'Empreinte" - Der Abdruck. Im Herzen? Der Eindruck, der von einer ersten Begegnung bleibt - olfaktorisch umgesetzt in chypregrüner Fruchtigkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Chypre &#8211; MildFruchtig</p>
<p>„Empreinte“ (&#8222;Abdruck&#8220;, Stempel, auf Französisch) war <strong>der erste Duft von Courrèges</strong>. Der Klassiker des Hauses.<br />
Die <strong>neue, junge Version</strong> des Duftes symbolisiert die Beziehung zweier Menschen, die sich begegnen und in einem olfaktorischen Umfeld bestehen bleiben: L&#8217;empreinte. Die einen bleibenden Eindruck beim anderen hinterlassen. Nicht zuletzt auch wegen ihres Duftes. Dies muss keineswegs bedeuten, dass das Parfum dominant oder plakativ ist. Auch Subtilität kann Bestand haben. In diesem Fall sind es leichte, schwebende, grüne bis fruchtige Noten. Vielleicht der &#8222;jüngste&#8220;, &#8222;verliebteste&#8220; Duft von Courrèges?</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Bergamotte<br />
<strong>Herznoten:</strong> Patchouli<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Ambroxan</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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			</item>
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		<title>COURRÈGES &#8222;La Fille De L&#8217;Air&#8220; Eau de Parfum Vapo 30 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-la-fille-de-lair-edp-30ml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 07:51:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "La Fille De L'Air" - Das Mädchen der Lüfte. Leichtigkeit und Spritzigkeit in einem Duft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Floral &#8211; Fruchtig</p>
<p>La fille de l&#8217;air &#8211; bedeutet übersetzt das Mädchen der Lüfte.<br />
Dieser Duft steht charakteristisch für die Meinungs-, Bewegungs- und die Lebensfreiheit, die Courrèges seinen Kreationen verleiht. Erleben Sie reinen Luxus mit La fille de l&#8217;air &#8211; einer frischen und <strong>blumigen Kombination</strong> von <strong>Neroli</strong>, <strong>weißem Moschus</strong> in der Basis und <strong>Orangenblüte</strong> als Finish. Die Leichtigkeit des Lebens &#8211; olfaktorisch ausgedrückt in einem spritzigen Eau de Parfum mit der erfrischende Anmutung eines edlen Colognes. Mit dem Rausch der Leichtigkeit und ihrer Lichtspur inspiriert La fille de l&#8217;air ebenso zur Ausgelassenheit, wie es für Mode und Stil fasziniert.</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Neroli<br />
<strong>Herznoten:</strong> Orangenblüte<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Moschus</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS<br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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		<title>COURRÈGES &#8222;Le Messager&#8220; Eau de Parfum Vapo 50 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-le-messager-eau-de-parfum-vapo-50-ml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 09:57:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "Le Messager" - Ein Duft wie ein Liebesbrief.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Pudrig &#8211; Frisch &#8211; An Tintenblau erinnernd</p>
<p>Eine Begegnung zwischen zwei Fremden, die durch neue Gefühle und den einfachen Wunsch, sich zu verbinden, miteinander verbunden sind.</p>
<p>Eine olfaktorische Interpretation, die an das <strong>Blau der Tinte</strong> erinnert, die auf dem Briefwechsel zwischen zwei Liebenden steht. <strong>Le messager</strong>, die Allianz zwischen einer frischen <strong>Bergamotte-Essenz</strong> und einem Hintergrund aus <strong>Vanille-Moschus</strong>, umhüllt von einem sanften <strong>Tintenakkord</strong>. Eine Note, die diesem Eau de Parfum eine magnetische Spur verleiht.</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Bergamotte<br />
<strong>Herznoten:</strong> Tintenakkord<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Weisser Moschus</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p></blockquote>
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		<title>COURRÈGES &#8222;L&#8217;Empreinte&#8220; Eau de Parfum Vapo 50 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-empreinte-eau-de-parfum-vapo-50-ml-kopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 15:59:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "L'Empreinte" - Der Abdruck. Im Herzen? Der Eindruck, der von einer ersten Begegnung bleibt - olfaktorisch umgesetzt in chypregrüner Fruchtigkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Chypre &#8211; MildFruchtig</p>
<p>„Empreinte“ (&#8222;Abdruck&#8220;, Stempel, auf Französisch) war <strong>der erste Duft von Courrèges</strong>. Der Klassiker des Hauses.<br />
Die <strong>neue, junge Version</strong> des Duftes symbolisiert die Beziehung zweier Menschen, die sich begegnen und in einem olfaktorischen Umfeld bestehen bleiben: L&#8217;empreinte. Die einen bleibenden Eindruck beim anderen hinterlassen. Nicht zuletzt auch wegen ihres Duftes. Dies muss keineswegs bedeuten, dass das Parfum dominant oder plakativ ist. Auch Subtilität kann Bestand haben. In diesem Fall sind es leichte, schwebende, grüne bis fruchtige Noten. Vielleicht der &#8222;jüngste&#8220;, &#8222;verliebteste&#8220; Duft von Courrèges?</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Bergamotte<br />
<strong>Herznoten:</strong> Patchouli<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Ambroxan</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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		<item>
		<title>COURRÈGES &#8222;La Fille De L&#8217;Air&#8220; Eau de Parfum Vapo 50 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-fille-eau-de-parfum-vapo-50-ml-kopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 15:28:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/?post_type=product&#038;p=30397</guid>

					<description><![CDATA[Courrèges "La Fille De L'Air" - Das Mädchen der Lüfte. Leichtigkeit und Spritzigkeit in einem Duft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Floral &#8211; Fruchtig</p>
<p>La fille de l&#8217;air &#8211; bedeutet übersetzt das Mädchen der Lüfte.<br />
Dieser Duft steht charakteristisch für die Meinungs-, Bewegungs- und die Lebensfreiheit, die Courrèges seinen Kreationen verleiht. Erleben Sie reinen Luxus mit La fille de l&#8217;air &#8211; einer frischen und <strong>blumigen Kombination</strong> von <strong>Neroli</strong>, <strong>weißem Moschus</strong> in der Basis und <strong>Orangenblüte</strong> als Finish. Die Leichtigkeit des Lebens &#8211; olfaktorisch ausgedrückt in einem spritzigen Eau de Parfum mit der erfrischende Anmutung eines edlen Colognes. Mit dem Rausch der Leichtigkeit und ihrer Lichtspur inspiriert La fille de l&#8217;air ebenso zur Ausgelassenheit, wie es für Mode und Stil fasziniert.</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Neroli<br />
<strong>Herznoten:</strong> Orangenblüte<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Moschus</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS<br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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		<title>COURRÈGES &#8222;C&#8220; Eau de Parfum Vapo 50 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-c-eau-de-parfum-vapo-50-ml/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 15:16:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "C" - Mmm, frisches Leinen... ein Duft wie frisch geduscht... oder frisch gewaschene Wäsche. Man fühlt sich den ganzen Tag dynamisch und rein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Floral &#8211; LinnenFrisch &#8211; HolzigFrisch</p>
<p>Das Courrèges <strong>C</strong> Eau de Parfum ist ein frischer <strong>Unisex &#8211; Duft für Frauen und Männer</strong>. Das <strong>C steht für Courrèges</strong> und verweist auf die unverfälschte, fokussierte, durchgehend reine Linie des Duftes. Er startet in der Kopfnote mit <strong>sauberen Leinen</strong> &#8211; Akkorden. Dazu mischen sich blumige Noten von Jasmin im Herz. Die Basis wird bestimmt von Ambroxan &#8211; Akkorden. Das von purer Reinheit bestimmte Eau de Courrèges C passt zu jeder Gelegenheit und verleiht ein Gefühl der absoluten Frische. Ein Duft wie &#8222;frisch geduscht&#8220; oder auch &#8222;gewaschene Wäsche&#8220;. Auf einer abstrakteren Ebene: Das <strong>C</strong> ist die Initiale von Courrèges, aber auch Teil des Logos des Hauses &#8222;AC&#8220;. Dieser Buchstabe besticht durch seine Kurve und seine Schlichtheit. Er symbolisiert einen universellen Duft, den neuen Schwung eines Couturiers und Parfumeurs. Also auch hier: der Bezug zu Mode und Zeitgeist.</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Leinen Akkord<br />
<strong>Herznoten:</strong> Jasmin<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Ambroxan</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS<br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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		<title>COURRÈGES &#8222;Seconde Peau&#8220; Eau de Parfum Vapo 50 ML</title>
		<link>https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/produkt/courreges-seconde-peau-eau-de-parfum-vapo-50-ml-kopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 15:04:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "Seconde Peau" - Ledrig-Holzig, mit dieser typischen Courrèges-Frische... und doch vielleicht der animalischste Duft in der Kollektion?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Duftrichtung: Holzig &#8211; MildLedrig &#8211; Etwas Frisch</p>
<p>&#8222;Seconde Peau bedeutet übersetzt „zweite Haut“.<br />
Mit diesem Eau de Parfum begleitet Courrèges die freien und sich bewegenden Menschen, die sich auf ihre sinnliche Intuition verlassen. Ein Zusammenspiel von <strong>Kiefernholz und Teeblättern</strong> mit harzigen Anklängen und der charakteristischen Frische unserer Kreationen. Die ikonischen &#8222;Second Skin&#8220;-Strickwaren des Hauses Courrèges umhüllen den Körper und bieten der Trägerin Komfort. Dieses Eau de Parfum wurde entwickelt, um freie, ungezwungene Körper zu umhüllen und der <strong>sinnlichen Intuition</strong> freien Lauf zu lassen. Er ist vielleicht der animalischste in der Kollektion?</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Teeblatt<br />
<strong>Herznoten:</strong> Kiefernholz<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Vetiver</p>
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<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS<br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30436" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/collage_peel.jpg" alt="" width="364" height="500" /></p>
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