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	<title>le messager &#8211; Haus der Düfte</title>
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	<description>Haus der Düfte</description>
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		<title>COURRÈGES &#8222;Le Messager&#8220; Eau de Parfum Vapo 50 ML</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Kauterburger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 09:57:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Courrèges "Le Messager" - Ein Duft wie ein Liebesbrief.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
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<div class="column">
<p>Duftrichtung: Pudrig &#8211; Frisch &#8211; An Tintenblau erinnernd</p>
<p>Eine Begegnung zwischen zwei Fremden, die durch neue Gefühle und den einfachen Wunsch, sich zu verbinden, miteinander verbunden sind.</p>
<p>Eine olfaktorische Interpretation, die an das <strong>Blau der Tinte</strong> erinnert, die auf dem Briefwechsel zwischen zwei Liebenden steht. <strong>Le messager</strong>, die Allianz zwischen einer frischen <strong>Bergamotte-Essenz</strong> und einem Hintergrund aus <strong>Vanille-Moschus</strong>, umhüllt von einem sanften <strong>Tintenakkord</strong>. Eine Note, die diesem Eau de Parfum eine magnetische Spur verleiht.</p>
<p><strong>Kopfnoten: </strong>Bergamotte<br />
<strong>Herznoten:</strong> Tintenakkord<br />
<strong>Basisnoten: </strong>Weisser Moschus</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Courrèges &#8211; der Modelegende gewidmet, bekennt sich diese Duftlinie zu Fashion, Stil und Zeitgeist. 2020 wird Nicolas Di Felice zum künstlerischen Leiter von Courrèges ernannt. In seiner Leidenschaft für die Welt des Parfums hat er ein neues Projekt ins Leben gerufen, das im Einklang mit dem umfassenden Universum steht, das er mit seiner Mode zum Ausdruck bringt. Mode ist alles. Alles ist Mode. Ausdruck der Zeit, Ausdruck der Welt.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-30383" src="https://xn--haus-der-dfte-5ob.de/wp-content/uploads/2023/04/AC-800x511.jpg" alt="" width="452" height="289" /><br />
<strong>&#8222;Courrèges&#8220; &#8211; Er befreite das Frauenknie:</strong><br />
<strong>MIT EMMA PEEL KAM DER MINI-ROCK INS WOHNZIMMER</strong><br />
*<br />
In der Mode gibt es eine Zeit vor und nach Courrèges.<br />
Mit <strong>André Courrèges</strong>, dem französischen &#8218;Designer auf Umwegen&#8216;, der eigentlich Bauingenieur war, rutschte der Rocksaum nach oben, wurde das Frauenknie befreit. Sein <strong>Mini-Rock</strong> sorgte ab 1964/65 &#8211; auch wenn man sich das heute nicht mehr vorstellen kann &#8211; für aller-heftigste Diskussionen in der Gesellschaft. <em>Obszön? Vulgär? So wenig Stoff untenrum?</em> Hätten die Herren der Schöpfung, anstatt scheinheillig und altherrenhaft zu moralisieren, mal die Damenwelt gefragt (was anno Tobak nicht immer so wirklich üblich war &#8211; so viel zur &#8222;guten alten Zeit&#8220;), wären sie womöglich über das positive Echo der Frauen überrascht gewesen. Das Sportive und Luftige hielt Einzug in die Mode, mehr Bewegungsfreiheit und Lässigkeit für die Frau. Und doch hinkten besonders die Medien, wie zum Beispiel das Fernsehen, dem Trend hinterher. Wussten nicht, wieviel Knie sie dem damaligen Zuschauer zumuten durften. Noch <strong>1966</strong> wurde der doch sehr züchtige Rock von GSD-Beamtin <strong>Tamara Jagellovsk</strong> auf dem <strong>&#8222;Raumschiff Orion&#8220; (Raumpatrouille, ARD)</strong> ob seiner Länge die knapp über der Kniescheibe endete, temperamentvoll in den Leserbriefspalten der TV-Zeitschriften diskutiert! Aber nur wenige Wochen später brachen die Dämme: eine schlagfertige Britin ließ sich nicht in deutsche Piefigkeitsstandards pressen. Im September 1966 war&#8217;s, 21 Uhr 45 im ZDF &#8211; ein Schuss, ein Tusch, Ta-tatta-ta-taaaaaaaa &#8211; Glas birst, Schreie gellen durch die Nacht, Türen zerbrechen wie Streichhölzer&#8230; sie kamen: die Roboter! Kybernetische Mordmaschinen in schwarzen Mänteln schlichen über deutsche Fernsehapparate in der Serie <strong>&#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</strong>. Unaufhaltsam, unbesiegbar, gefühllos. Aber eine Frau(!!!1966!!!) stellte sich ihnen entgegen: Geheimagentin<strong> Emma Peel (Diana Rigg)</strong>. Und sie eroberte Deutschland im Sturm. Für ihre waghalsigen Abenteuer an der Seite von Dandy John Steed (der mit der Eisenkrempe in der Melone und dem Schwert im Schirm) musste sie frisch und modern wirken und brauchte praktische Kleidung. Zu ihren Leder-overalls und den Emmapeelers (Stretch-Outfits) kam auch schon mal, ja, ein Minirock. Schon gleichzeitig mit der britischen Modeschöpferin <strong>Mary Quant, </strong>die die Grund-Idee von Courreges zum straßentauglichen Welterfolg führte (etwa 1966), trug Diana Rigg bereits ab und zu mini. Die Serie &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220; wurde zu einem Pop- und Kulturphänomen, ein britischer Exportschlager und Evergreen wie die Beatles. Und Mode-Inspiration. Das hagere Supermodel <strong>Twiggy</strong> griff den Mini-Trend mit auf. Das architektonische Design von Courreges harmonierte wunderbar mit dem Look von Pierre Cardin, der John Steed und Emma Peel ebenfalls einkleidete. Gegen den Charme der gefährlichen Karate-Emma konnte/wollte Deutschland sich nicht wehren und der Mini hielt endgültig auch bei uns Einzug mit Macht. Mit den Hippies der späten 60er und frühen 70er wurde er dann zum Musthave und Verkaufsschlager. Die Zukunft hatte begonnen. Wenn sich auch die Geister scheiden, ob nun Courrèges oder Quant schneller war &#8211; die Pionierleistung der Liberalisierung in der Mode wird zum größten Teil dem Franzosen zugesprochen. <strong>1972</strong> stattete er die französischen Teilnehmer der <a title="Olympische Sommerspiele 1972" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_1972">Olympischen Sommerspiele</a> in München aus. Ab <strong>1973</strong> entwarf Courrèges auch Herrenmode und eröffnete <strong>1974</strong> ein Geschäft in New York City, worauf weitere Geschäftseröffnungen in weltweiten Metropolen folgten.</p>
<p style="text-align: center;">Text (c) haus-der-düfte KS</p>
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