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Wieviel? Wo? Wann? Parfum richtig auftragen

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Wieviel? Wo? Wann? Parfum richtig auftragen

So haben Sie länger etwas von Ihrem Parfum

Mit ein paar einfachen Tricks haben Duftfreunde möglichst lange etwas von ihrem Parfum. Bevor wir die Frage beantworten, an welche Körperstellen man seinen Lieblingsduft am besten/effektivsten aufträgt, geben wir ein paar grundsätzliche Empfehlungen für den Umgang mit den kostbaren Flüssigkeiten.

Zunächst: Parfum ist nicht unbegrenzt haltbar. Es sollte in jedem Fall trocken und lichtdicht verwahrt werden – entpackte Flakons, insbesondere jene mit hellen Flüssigkeiten sollten daher keinesfalls in tageslichthellen Räumen stehen. Ohne Umverpackung gehört ein Parfum in einen Schrank oder zumindest in eine dunkle, lichtgeschützte Ecke des Raumes. Sie merken schon: das Bad ist oft nicht der allerbeste Ort, weil die Duftstoffe sich durch Wärme und Feuchtigkeit schneller zersetzen Irgendwann werden Ihre Parfums an Intensität verlieren, ihre Farbe verändern und ihren Duftkörper derart zersetzen, dass sie unangenehm und streng riechen. Immerhin: Bei trockener, kühler und lichtdichter Aufbewahrung hält ein Qualitätsduft unbeschadet etwa zwei Jahre! 

Ein paar Tipps: So hält Parfum länger und entfaltet sich optimal auf der Haut –

  1. Parfums NIEMALS in den Handgelenken verreiben! Diese durch und durch falsche Geste hat sich irgendwie durch zahlreiche Hollywoodfilme in unser Gehirn eingeprägt: eine schöne Diva sprüht sich ein kostbares Parfum auf die Handgelenke… und reibt diese dann aneinander. Das mag wirkungsvoll und professionell aussehen – ist aber grundlegend verkehrt! Die Reibung ZERSTÖRT die Duftmoleküle! Der Duft wird dadurch verändert und sogar abgeschwächt. Besser: aus 20 bis 30 cm Entfernung den Nebel aufsprühen und auf der Haut belassen – ihn einfach lufttrocknen lassen!
  2. Die richtige Hautpflege gehört zur Parfumnutzung dazu und hilft, den Duft länger zu erhalten! Eine hochwertige Bodylotion (entweder duftneutral oder aus der selben Linie wie das Parfum selbst) ist ein wesentlich besserer Duftträger als trockene Haut! Während sich auf trockener Haut der Duft schneller verflüchtigt, hat eher fettige Haut hier einen kleinen Vorteil – sie bindet das Aroma besser. Für Menschen mit zu trockener Haut gilt also: eine gute Bodylotion besorgen und vor dem parfümieren auf den Körper auftragen!
  3. Der richtige Zeitpunkt für das Benutzen von Parfums ist übrigens unmittelbar nach Duschen oder Baden. Da sind die Poren noch geöffnet und aufnahmebereiter.

Jetzt aber zur Kernfrage: Welches sind die besten Körperstellen zum Ausprühen eines Duftes? „Überall wo das Blut pulsiert“ ist hier die Faustregel. Hier die besten Regionen im Einzelnen:

  • Die Handgelenke – Aber, wie gesagt, den Duft danach NICHT zwischen den Handgelenken verreiben
  • Ohrläppchen und Nacken
  • Schläfen und das frisch gewaschene Haar
  • Dekolletée (auch wenn dies ein wenig umstritten ist bei jenen, die meinen, diese Stelle sei zu nah an der Nase und würde für den eigenen Duft geruchsblind machen)
  • Bauchnabel, Schamansatz, Kniekehlen

Wichtig: Selbstverständlich muss man vor dem Auftragen von Parfum seine eigene Allergie-Situation kennen. Alle hier genannten Tipps gelten für unbeeinträchtigte, allergiefreie Menschen und das Aufsprühen auf gesunde Haut, bei dem bitte immer Augen und Schleimhäute geschützt werden!

Übrigens müssen/sollten nicht jedes mal ALLE dieser Körperregion besprüht werden! Das wäre dann wohl doch zu viel des Guten. Bei einem Qualitätsparfum mit mittlerem bis hohen Intensitätsgrad genügen in etwa 2 bis 3 kräftige Sprüher aus dem Vaporisateur mit dem Eau de Parfum oder noch höher dosierten Konzentrationen. Bei Eau de Toilette und niedriger (EdC, Body Splash usw.) lautet die Faustregel: Etwa alle 4 Stunden nachsprühen. Freilich ist aber dies nicht zuletzt auch Geschmackssache. Noch ein Wort zu Intensität und Sillage bzw. Langanhaltung: Parfum-Kreateure sind nicht zuletzt Künstler, Sie kreieren ihre Kompositionen um olfaktorische Bilder zu malen und Gefühle zu wecken, nicht um damit die hartnäckige Verweildauer von Plastikmüll anzustreben. Selbst ein hochpreisiger Duft ist nicht, wie eine Miele-Waschmaschine, zuallererst dazu da, um ewig in der Luft zu kleben. Gehen wir nicht mit dieser Sichtweise des Leistungsprinzips an künstlerische, feinstoffliche Kompositionen. Irgendwann muss eben auch der edelste Duft nachgesprüht werden.

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