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Neue Barber-Welle: Kult-Ritual Nassrasur

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Neue Barber-Welle: Kult-Ritual Nassrasur

Nobel-Hobel: Der neuerliche Barber-Trend – Hochwertig ist hip

Die zweite Welle kommt. Nein, keine Angst, an dieser Stelle wird es nicht um Inzidenzzahlen gehen – schließlich ist Haus-der-Düfte.de nicht zuletzt eine Seite für die schönen Dinge des Lebens. Männers ihr wisst es, ihr spürt es, die zweite Barbershop-Welle naht. Die gepflegte Nassrasur, dieses Ritual der Männerkultur, feierte schon einmal ihr Comeback. Auf einmal entdeckte der cosmopolite, qualitäts-affine Mann, die Welt jenseits von Einweg- und Plastikrasierern. Von Elektrobrummern mal ganz zu schweigen. Rasieren wird jetzt wieder zum Wellness-Ritual, zum Männerkult.

Seine erste wirklich große Welle erlebte das Rasieren in Barbershop-Qualität und mit wiederentdecktem Ritual-Charakter (wertiges Zubehör, erlesene Düfte, wenig Plastik) in den frühen 2000ern. Zunächst schossen stylishe Barber-Shops überall wie Pilze aus dem Boden, auch Coiffeure und Friseure sprangen auf den Trend. Bis dahin war the Art of Shaving, von den 20er bis weit in die 50er Jahre noch fester Bestandteil männlicher Hygiene und Schönheitspflege, die (weithin vergessene) Sache einiger weniger Influencer und Nostalgiker. Die 70er, 80er und 90er Jahre waren, was diesen Teil der Körperpflege angeht, nämlich eher von Wegwerf- und SchnellSchnell-Mentalität geprägt. So war der Spirit: Billig-billig, Zeitersparnis, viel Plastik – entsorgbare Wegwerfware.. Und ein weiteres Credo: Viel hilft viel…. Effizienz wurde aufgestockt… in zwei, in drei, in vier in fünf Klingen. Das Rasieren war eher lästiger, schnell hinter sich zu bringender Pflicht-Akt – mit Qualität, Kultur, Muße und Stil brachte man-n das kaum noch in Verbindung. Mit dem Verschwinden des Körperbehaarungs-Faibles der 70er (ein „richtiger Mann“ musste Brustbehaarung haben) und der damit einhergehenden erstarkenden Notwendigkeit von Enthaarungshilfen entdeckte der jetzt gern wieder etwas glattere Mann in den 80ern immerhin zunächst die Körperrasur. Diese wurde dann in den 90ern entgültig breiten-, ja, mehrheitsfähig. Das Gesicht blieb vorerst ebenfalls blank. Bärte waren als old-fahioned verpönt. Wurden bestimmten Menschentypen und Berufsgruppen zugeordnet. Bis dann vor gut sieben, acht Jahren die ersten Hippster-Bärte auftauchten und sich bis heute beinah zu einem Must-Have entwickelten. Bart war plötzlich in – der Trend hält noch immer an.

Der gepflegte Bart, auch der Vollbart, ist heutzutage mehr als salonfähig. Zwar wird auch diese Welle irgendwann wieder vergehen, doch ein Nerd-Dasein wird die Gesichtsbehaarung wohl nie wieder fristen müssen. Der Bart wird, gleichberechtigt zur Glätte, zum Classic werden.

Ja, die Gesichtshaare durften also irgendwann wieder wachsen – So kam es dann auch, dass die besagte erste Barber-Welle die ja eigentlich zunächst von gegenteiliger Motivation gespeist war, vom Wunsch nach makelloser Gesichtsglätte, in den letzten zwei, drei Jahren wieder ein klein wenig abebbte. Inzwischen aber hat auch der bärtige Mann entdeckt, dass ja das „Drumrum“ um den Bart – die noch freien Gesichtsflächen, weite Teile der Halspartie, die exakten Bartkanten – nach wie vor gekonnt rasiert werden will. Und so zieht, nach einer kurzen Pause, das Interesse an hochwertigen Rasur-Produkten und -Instrumenten für das Barber-Feeling zuhause, wieder an.

Haus der Düfte hat daher jetzt das erlesene Zubehör und die innovativen Produkte der Haute Parfumerie-LInie „Carthusia“, in sein Programm aufgenommen. Sie beinhaltet: Bartöl, Rasiercreme, After Shave Balsam, Rasierseife, eine edle Olivenholzschale als Seifenhalter, Rasierpinsel, Schwingkopfrasierer (kompatibel mit Gillette-Fusion-Klingen) und Rasierhobel für Flachklingen. Mit italienischem Design und edlen Materialien (Olivenholz, Dachshaar) und dem einzigartigen Duft der Uomo-Linie kann das Rasieren nun endlich wieder zum täglichen Wellness-Erlebnis werden. Wenn es im Bad aromatisch nach Zeder, Sandelholz, Eichenmoos, Moschus und Bergamotte duftet, dann bist du ganz bei dir, Mann. Kein Duft, kein Rasurprodukt „von der Stange“ kann dir dieses Erlebnis bieten.

►Wer das Thema „Nassrasur“ jetzt erst für sich entdeckt, für den zitieren wir hier einen NDR-Beitrag vom Sommer 2020:

Anleitung: Klassische Nassrasur Schritt für Schritt

Um ein optimales Ergebnis bei der Nassrasur mit einem Rasierhobel zu erzielen und Rötungen, Schnittwunden sowie Irritationen zu vermeiden, ist eine optimale Vorbereitung von Haut und Barthaaren erforderlich. Mit diesen Tipps wird die Haut seidenweich und glatt:

Poren der Gesichtshaut öffnen: Für eine noch gründlichere Rasur ist es wichtig, die Barthaare leicht anzuheben, um sie noch tiefer abschneiden zu können. Dieser Effekt lässt sich durch das Öffnen der Hautporen mit Wärme erreichen. Geeignet als Vorbereitung sind eine heiße Dusche, eine warme Gesichtswäsche und – auch ergänzend – eine warme Kompresse.

Pre-Shave-Öl oder -Creme auftragen: Wer eine empfindliche Haut hat, sollte nun ein Rasieröl oder eine spezielle Pre-Shave-Creme benutzen. Auch entsprechende Gele bietet der Handel an. Diese Produkte hinterlassen einen zusätzlichen Schutzfilm auf der Haut und verbessern die Gleitfähigkeit der Klinge. Sie lassen sich später auch erneut zwischen den Rasiergängen einsetzen.

Barthaare mit Rasierseife einschäumen: Barthaare haben eine Härte, die vergleichbar mit Kupferdraht in gleicher Stärke ist. Deshalb ist es wichtig, die Bartstoppeln vor der Rasur gründlich mit Rasierschaum einzuschäumen und aufzuweichen. Dazu klassische Rasierseife mit einem Rasierpinsel aufschlagen und mehrere Minuten in die Gesichtshaut einmassieren.

Bis zu drei Rasiergänge mit Rasierhobel durchführen: Den Rasierhobel mit einer scharfen Rasierklinge ohne Druck zunächst mit dem Strich über die Barthaare gleiten lassen. Dabei einen Winkel von etwa 30 Grad einhalten, beide Klingenseiten lassen sich verwenden. Ist der Spalt zwischen Kamm und Klinge des Rasierers zugesetzt, die Bartstoppeln mit heißem Wasser ausspülen. Je nach Hautempfindlichkeit neu einschäumen und noch einmal quer zum Strich und einmal gegen den Strich rasieren.

Poren und kleine Wunden schließen: Nach der Rasur die Haut mit eiskaltem Wasser abspülen, das schließt die Poren wieder. Sind kleinere Schnittverletzungen sichtbar, mit einem angefeuchteten Alaunstein über die betroffenen Hautstellen gehen. Das gelöste Kristallsalz hat stark adstringente Wirkung und stoppt so die Blutung. Ist die Wunde verschlossen, noch einmal gründlich mit kaltem Wasser nachspülen. Die Haut einige Minuten beruhigen lassen und ein After Shave auftragen.

(c) NDR Juli 2020 / Oliver Klebb
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